Lieferbetrieb nach Barsikow ausgeweitet, erfolgreicher Hardware- und Betreiberwechsel
Die vergangenen Monate in unserem Pilotprojekt in Wusterhausen/Dosse standen im Zeichen der Optimierung und des Wissensaustauschs. Unser Ziel bleibt es, die Drohnenlogistik nicht nur technisch zu beherrschen, sondern sie nachhaltig im Sinne des Gemeinwohls zu gestalten.
Technologische Neuausrichtung für maximale Verlässlichkeit
Um einen dauerhaft stabilen und sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, haben wir uns im Frühjahr für einen Systemwechsel entschieden. Nach Beyond Vision aus Portugal haben wir mit GlobeUAV aus Nordrhein-Westfalen nun einen neuen Partner, dessen Technologie derzeit intensiv für unsere Zwecke erprobt wird. Die Transportboxen werden nun selbstständig von der Drohne abgesetzt und ein manuelles Handling am Fluggerät durch unsere Kund:innen ist nicht mehr erforderlich. Auch die Betriebssicherheit hat sich erhöht. Nachteilig ist die im Vergleich geringere Ladekapazität.
Wissenstransfer und gesellschaftlicher Dialog
Parallel zur technischen Weiterentwicklung legen wir großen Wert auf den Austausch und durften jüngst eine Gruppe engagierter Studierender am Drone Port begrüßen. Im Fokus standen dabei nicht nur praktische Flugdemonstrationen, sondern vor allem die Frage, wie digitale Transformation und Mobilität den ländlichen Raum inklusiv und gemeinschaftsorientiert stärken können.
Chronologie der Fortschritte: Von Barsikow bis zum System-Upgrade
Trotz temporärer Betriebsunterbrechungen im Winter 2024, die wir zur Fehleranalyse und Neustrukturierung genutzt haben, blicken wir nun auf auf wichtige Erfolge zurück, insbesondere die erfolgreiche Anbindung von Barsikow und Inbetriebnahme des dortigen Drone Ports nach störungsfreien Testflügen. Aktuell befinden wir uns in einer intensiven Testphase des neuen Systems in Wusterhausen.
Wir danken allen Beteiligten und den Menschen vor Ort für ihre Geduld während der Umstellungsphase. Sobald die aktuellen Testläufe abgeschlossen sind, nehmen wir den regulären Lieferbetrieb bis zum offiziellen Projektende Ende Mai 2025 wieder auf.
